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Wirtschaft

Gewerkschaft fordert Hitzefrei-Regeln für Schulen

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft fordert landesweite Regelungen für Hitzefrei an Schulen. Dies soll den Schülerinnen und Schülern mehr Schutz bieten.

Nina Fischer31. Juli 20261 Min. Lesezeit

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat einen Vorstoß gestartet, um bundesweit einheitliche Hitzefrei-Regeln für Schulen einzuführen. Hintergrund sind die steigenden Temperaturen in den Sommermonaten, die nicht nur das Lernen erschweren, sondern auch gesundheitliche Risiken mit sich bringen können. Laut der GEW ist es notwendig, klare Leitlinien festzulegen, um allen Schülerinnen und Schülern einen angemessenen Schutz vor extremer Hitze zu gewährleisten.

In vielen Schulen fehlt es bislang an ausreichend klimatisierten Räumen oder an der Möglichkeit, an besonders heißen Tagen regulierend einzugreifen. Die GEW argumentiert, dass einheitliche Regelungen dazu beitragen könnten, die Situation für Lehrkräfte und Schüler zu verbessern. Bereits einige Bundesländer haben erste Ansätze in dieser Richtung unternommen, doch die Gewerkschaft sieht hier noch erheblichen Klärungsbedarf.

Ein zentraler Punkt der Forderung ist die Festlegung von Temperaturgrenzen, ab denen ein Hitzefrei für alle Schulen gelten soll. Dabei wird auch ein Augenmerk auf die unterschiedlichen Gegebenheiten in ländlichen und städtischen Regionen gelegt, da die Infrastruktur und die Hitzeentwicklung stark variieren können. Die GEW plant, ihren Vorstoß in den kommenden Wochen auf politischer Ebene weiter zu verfolgen.

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